Di und Do 17-18 Uhr
"Chancen nutzen, Risiken meiden" von Dr. med. W. Kümpel
Kinnkorrektur
Ein kleines Kinn kann eine Nase größer erscheinen lassen als sie in Wirklichkeit ist, während ein wohl geformtes Kinn die Harmonie des Gesichtprofils betont. Ein zu großes Kinn kann das Gesicht deutlich länger erscheinen lassen, was bei Frauen besonders unvorteilhaft wirkt, da ein langes Kinn maskulin erscheint.
Beide Formen von Kinnkorrekturen können erfolgreich entweder unter Narkose oder unter Lokalanästhesie, ambulant oder stationär vorgenommen werden.
Ob dieser Eingriff eine deutlich sichtbare Verbesserung zur Folge haben würde, kann man selbst entscheiden, indem man vom eigenen Gesicht Profilaufnahmen anfertigt und mit Schere und Farbstift Korrekturen am Bild vornimmt. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit der Computersimulation beim Arzt. Ergeben diese Manipulationen eine Verbesserung des Aussehens, können Sie mit Sicherheit damit rechnen, dass dies auch in Wirklichkeit so sein wird. Insofern sollte man keine Bedenken vor dem Eingriff haben und sich getrost einem versierten Arzt anvertrauen.
Der Eingriff dauert in der Regel eine halbe bis eine Stunde. Der Zugang kann je nach Art der vorgesehenen Korrektur entweder von innen oder von außen durch einen Schnitt unterhalb des Kinns vorgenommen werden.
Bei einem zu kleinen „fliehenden“ Kinn gibt es zwei Möglichkeiten der Korrektur. Die Knochendurchtrennung und Vorverlagerung des Knochens ist eine Durchführung oder die Implantation von körpereigenem oder –fremden Material.
Ein zu ausgeprägtes und langes Kinn wird korrigiert, indem eine vorher definierte keilförmige Knochenscheibe herausgesägt wird. Hierbei kann sowohl die Höhe des Kinns als auch die Prominenz verändert werden. Das veränderte oder verlagerte Knochenstück wird mit einer Metallplatte in seiner neuen Position verschraubt. Kleine Vorsprünge im Kinnbereich können auch einfach weggefräst werden.
