Facelift

Die Haut verliert mit den Jahren an Elastizität und Feuchtigkeit. Falten um Mund und Augen sowie erschlaffte Haut im Wangen- und Fettansammlungen im Kinnbereich sind die Folge.
Das Ziel des modernen Facelift ist, Spuren des Alterungsprozesses zu beseitigen um jünger und frischer, dabei aber natürlich auszusehen. Vorbeugend könnten Botox und Hyaluronsäure die Faltenbildung verzögern.
Beim Facelift wird folgendermaßen verfahren: Im Bereich der Haare und der Ohrmuschel verläuft der Schnitt in natürlichen Falten, das Unterhautbindegewebe wird mittels "SMAS"-Technik (s. Kapitel SMAS-Technik) gestrafft, Fettpolster ("Hängebäckchen") werden abgesaugt und Hautüberschuss wird entfernt. Bei jüngeren Patienten mit mäßigem Hautüberschuss kann die Operationstechnik endoskopisch erfolgen, es resultieren dadurch nur minimale Narben. Das Facelift erfolgt überwiegend in Stand-by-Anästhesie ("Dämmerschlaf").

Risiken
Die Straffung der Gesichtshaut gehört zu den großen und schwierigen Eingriffen in der ästhetischen Chirurgie. Eine sorgfältige Vorbereitung seitens des Patienten ist daher erforderlich und die Anforderungen an den Operateur sind sehr hoch. Nervenverletzung im Bereich der großen Gesichtsnervenäste sind selten, aber wenn sie geschehen sollten, kaum reversibel. Folge: die Augenlider können nicht geschlossen werden und der Mudwinkel herabhängt.

Erfolg der OP
Eine professionell vorgenommene Geschichtshautstraffung kann die Patienten um zehn Jahre verjüngen. Nach sechs bis acht Jahren nach einem Facelift kann ein zweites Facelift durchgeführt werden. Vor einem dritten Facelift kann nur abgeraten werden, da die Haut weiter gealtert ist, die Elastizität noch mehr abgenommen hat und die Straffung limitiert ist.

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