Brustverkleinerung/- straffung

Die Form der Brust verändert sich über die Jahrzehnte und nur wenige Frauen sind voll und ganz mit ihrem Busen zufrieden. In der Pubertät kann eine überschießende Größenzunahme nicht nur zu Haltungsschäden, sonder auch zu schweren seelischen Problemen der jungen Frauen führen. Wenn das Größenwachstum abgeschlossen ist, kann eine Brustverkleinerung (Reduktionsplatik) durchgeführt werden. Nach Gewichtsreduktion oder nach dem Stillen kann aus einer vormals runden, stehenden Brust ein hängendes, trauriges Hautgebilde werden.
All diesen Frauen kann geholfen werden und in der Regel sind diese Frauen auch hoch motiviert, sich die Form der Brust Korrigieren zu lassen.

Kommt eine Brustverkleinerung oder- Straffung für mich in die Frage?

Wenn im Laufe der Jahre, eventuell nach Schwangerschaften und Stillen, die Brust ihre ursprüngliche Form verloren hat und die Frau darunter leidet, kann eine Bruststraffung aus rein ästhetischen Gründen angezeigt sein. Wenn die Form und Straffheit nicht mehr wunschgemäß ist, die Brust „durchhängt“, kann durch die Entfernung überschüssiger Haut und Verschmälerung der Brustbasis die Brust neu modelliert werden. Auch bei unterschiedlich großen Brüsten kann eine einseitige Brustverkleinerung in Frage kommen. Frauen, die unter der vorzeitigen Alterung der Brust leiden, kann durch die Straffungsoperation geholfen werden. Auch übergewichtige Frauen, sollen erst Ihr Gewicht reduzieren, bevor sie an eine Operation denken. Ebenso Frauen, deren Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, sollten von einer Bruststraffung oder Verkleinerung Abstand nehmen. Denn durch eine Straffungsoperation kann einerseits die Stillfähigkeit verloren gehen, und andererseits wäre da schöne Operationsergebnis durch die Volumenzunahme der Brust und abschließende Volumenabnahme gefährdet. Am besten geeignet für die Operation sind Frauen nach einer oder mehrere Schwangerschaften.

Die Operation, Risiken und Erfolgsausichten

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und erfordert einen zwei- bis dreitätigen stationären Aufenthalt. Die Risiken sind abhängig von der Größe und Schwere des Eingriffes. So können Infektionen, Nachblutungen, Wundheilstörungen und Narbenwucherungen auftreten. Leichte Wundschmerzen sind normal, lassen sich aber mit Schmerzmittel bekämpfen. Nach dem Eingriff haben Sie für einige Tage unter dem BH einen fest sitzenden Kompressionsverband. Nach dem Entfernen der ersten Fäden tragen Sie für sechs bis acht Wochen Tag und Nacht einen fest sitzenden BH. Erfolg solch ein Operation kann durchhaus 10, 15 oder mehr Jahre anhalten. Starke Gewichtsabnahmen sollten nach der Operation vermieden werden, da diese zwangsläufig zu einer erneuten Erschlaffung der Brust führen würden.

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