der Firma P.I.P. und pfm medical (TriBREEZE) wurden bei uns nie eingesetzt!
Di und Do 17-18 Uhr
"Chancen nutzen, Risiken meiden" von Dr. med. W. Kümpel
Brustvergrößerung
Die Brustvergrößerung ist in Deutschland nach der Fettabsaugung die beliebteste Schönheitsoperation. Viele Frauen leiden unter einer kleiner, erschlaffter oder ungleichgroßer Brust. Das Einsetzen eines gewebeverträglichen Implantates (siehe auch Silikon) leistet hier dauerhafte Hilfe. Der Erfolg ist sofort sichtbar und das Selbstwertgefühl wird durch die neu gewonnene Attraktivität meist deutlich gesteigert.
Egal ob die Frau Anfang 20 oder Ende 40 ist. Nach einer Brustvergrößerung befindet sich die Psyche der Frau im Aufwind. Sie fühlt sich mehr als Frau, empfindet sich als attraktiver, begehrter und erlangt auch im Sexualleben mehr Zufriedenheit. Natürlich ersetzt eine Brustvergrößerung keine Psychotherapie, aber ein fest gefahrenes oder eingeschlafenes Sexualleben kann durch diesen Eingriff neue Impulse erhalten.
Fast jede kleine Brust kann vergrößert werden. Wichtig dabei ist die Betrachtung der Proportionen. Der gewünschte Busen „sollte passen“.
Der Eingriff wird in der Regel unter Narkose durchgeführt. Es gibt drei Zugangsmöglichkeiten: von der Achselhöhle, von der Brustwarze oder von der Brustumschlagsfalte. Welcher Zugang die Methode der Wahl ist, entscheidet sich einmal nach den anatomischen Gegebenheiten, dann nach den Bedürfnissen der Patientin und nach den Möglichkeiten des Chirurgen. Von allen drei Zugängen ist ein gutes Resultat bei richtiger Indikationsstellung möglich.
Risiken
Jedes nicht biologisches Material, das in den Körper gebracht wird, wird von diesem als fremd erkannt und der Körper schützt sich, indem er es mit einer bindegewebigen Schicht umhüllt. Jedes Brustimplantat wird also vom Körper mit einer inneren Narbe umschlossen und wenn diese an Stärke zunimmt oder schrumpft, wird von eine Kapselverhärtung oder auch Kapselfibrose gesprochen. Dieses Risiko liegt je nach Implantatbeschaffenheit und Eingriffsart zwischen drei und fünf Prozent.
Die Verhärtung kann im Anfangsstadium mit einer so genannten Kapselsprengung behoben werden.
Implantate – worauf Sie achten sollten
Ob sich bei Implantat um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt erkennt man an CE-Zeichen, welches sich aber leider nur auf dem Karton befindet. Seriöse Hersteller händigen Implantatpässe aus, auf denen die Chargennummer des Produktes durch ein Etikett festgehalten wird. So lässt sich später zurückverfolgen, wann und wo das Implantat hergestellt wurde.
