Schönheitsoperationen für die Verbesserung Ihres Lebensstandards. Lassen Sie sich von den langjährigen erfolgreichen Eingriffen überzeugen

Faltenbehandlung in Berlin

Leitender Arzt
Dr. med. W.J. Kümpel
Erfahrung seit über 30 Jahren
Dr. Kümpel betrieb von 1985-2010 in München-Schwabing die Privatklinik CHIRURGIA ÄSTHETICA, Klinik für Ästhetisch-Plastische Chirurgie und eröffnete im Jahr 2004 in Berlin-Schmargendorf die Privatklinik CHIRURGIA ÄSTHETICA, Klinik für Schönheitsoperationen. Er hat über 30 Jahre Erfahrung in der Schönheitschirurgie.

Klinik für Schönheitsoperationen

Die Privatklinik ist eine der modernsten Kliniken und die einzige Klinik für Schönheitsoperationen in Berlin. Die Klinik vereint alle Services unter einem Dach: Beratung, Behandlung, Nachsorge und Aufenthalt. Und das rund um die Uhr!

Filler - Eigenfett- Hyaluron

Im Gegensatz zu mimisch bedingten Falten, die gut auf ein Muskelrelaxans ansprechen, lassen sich altersbedingte Falten gut mit verschiedenen Füllmaterialien behandeln. Falten im Bereich der Oberlippe, der Wangen oder der Mundwinkel sind meist altersbedingt und eignen sich für die Unterspritzung mit abbaubaren oder auch dauerhaften Füllmaterialien.

Faltenkorrektur für Frauen in Klinik für Schönheitsoperationen Dr. Kümpel Berlin

 

Unterschiedliche Arten von Fillern

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure (Hyla-System®, Belotero®, Viscontur®, Restylane® usw.) ist im Gegensatz zum Kollagen kein Füllmaterial, sondern aufgrund seiner Eigenschaften als Zuckermolekül ein Mittel, das in der Lage ist, Wasser zu binden. Es kommt in zahlreichen Geweben und Flüssigkeiten unseres Körpers vor, jedoch sinkt seine Konzentration mit zunehmendem Alter. Hyaluronsäure wird biologisch oder synthetisch gewonnen, eine Testung vor der Behandlung ist nicht erforderlich, da eine allergische Reaktion so gut wie ausgeschlossen ist. Wenn Allergiker 100%-ig sicher gehen wollen, lassen sie sich vorher testen oder bevorzugen die Behandlung mit synthetisch gewonnener Hyaluronsäure. Durch die besonderen Eigenschaften der Wasserbindung gewinnt die Haut nach einer Behandlung mit Hyaluronsäure an Volumen und Elastizität. Zusätzlich werden Zellstimulierungsprozesse ausgelöst und freie Radikale, die die Haut schneller altern lassen, abgefangen. Besonders eignet es sich für kleine, oberflächliche Falten um die Augen, im Wangenbereich und um die Lippen.

Eigenfett

Eigenfett eignet sich als Volumengeber für Lippenaufpolsterungen, Hohlwangen oder Nasolabialfalten. Kleine, zarte oberflächliche Falten können damit schlecht oder gar nicht behandelt werden. Das Fett wird aus Oberschenkel oder Gesäß entnommen, aufbereitet und in die vorher betäubte Region gespritzt. Körpereigenes Fett wird zwar auch abgebaut, aber der Effekt kann unter Umständen wesentlich länger anhalten als bei den abbaubaren biologischen oder synthetischen Substanzen. Ein Vorteil ist die körpereigene Substanz und damit der Ausschluss einer allergischen oder Fremdkörperreaktion. Von Nachteil ist jedoch der größere Aufwand und die eingeschränkten Anwendungsmöglichkeiten.

Fremdstoffe

Ein neues Produkt (Aquafilling® Face und Aquafilling®Bodyline) aus Tschechien für die längerfristige Korrektur im Gesicht oder am Körper ist ein transparentes Gel, das zu 98 % aus Wasser und 2 % aus Polyamid besteht. Hauptanwendungen von Aquafilling®Face sind die Unterspritzung von Gesichtskonturen, Wangenauffüllungen, Jochbogenvergrößerungen u.v.m. Aquafilling®Bodyline kann zur Volumenformung von Körperregionen (Po, Beine o.a.) angewendet werden. Wissenschaftliche Studien über Langzeitwirkungen liegen bis jetzt nicht vor. Von der FDA ist es bisher nicht zugelassen. Langzeiterfahrungen im Bereich der Humanmedizin gibt es auch noch nicht.

Implantate

Zur dauerhaften Faltenbeseitigung im Nasolabial-, Stirn- oder Kinnbereich bietet sich auch die Unterfütterung mit einem Kunststoffimplantat an (Softform® der Fa. Collagen Aesthetics und SAM® der Fa. GORE), das wie ein Polster wirkt. Es besteht aus PTFE (Polytetrafluoroethylen) und wird in örtlicher Betäubung in einem mikrochirurgischen Eingriff eingesetzt. Mit dem sich natürlich anfühlenden Implantat können Falten ausgeglichen, Lippen aufgepolstert oder Substanzdefekte (z. B. nach Unfällen) ausgeglichen werden. Abstoßungs- oder allergische Reaktionen wurden bisher nicht nachgewiesen. Die poröse, aber feste Substanz wird vom Körpergewebe angenommen und verwächst mit diesem.

Fadenlifting

Wenn nur ein geringer Straffungseffekt der Mittelgesichtshaut gewünscht wird, weil die Absackung gering ist oder weil Sie Angst vor einer OP haben, bietet sich das so genannte Fadenlifting an. Vergleichbar ist dies mit einer größeren Unterspritzung. Zum Anheben der Hautweichteile werden Fäden unter der Haut ohne Schnitt eingezogen. Die Fäden sind selbstauflösend und bewirken durch ihre Struktur einen deutlichen Hebeeffekt. Von nicht-auflösenden Fäden wird abgeraten, da wir mit diesen keine guten Erfahrungen gemacht haben. Die Patientinnen spürten die Fäden oder die Enden der Fäden piekten sich von unten in die Haut und mussten mühevoll entfernt werden.

Wie wird behandelt

Die Behandlung von Stirnfalten, Zornesfalten und Nasolabialfalten erfolgt in der Regel ohne zusätzliche örtliche Betäubung. Einige Präparate enthalten zusätzlich eine geringe Menge eines Lokalanästhetikums. Wenn aber mit dünnen, feinen Kanülen gespritzt wird, ist in den meisten Fällen eine Betäubung entbehrlich. Sie würde nur zusätzlich schmerzen und unter Umständen die Hautkontur verwischen. Anders verhält es sich bei der Behandlung von Oberlippenfalten oder Lippenaufpolsterungen. Vor der Unterspritzung zarter Oberlippenfalten ist das Auftragen einer Betäubungscreme zu empfehlen. Nach einer Einwirkzeit von 10–15 Minuten wird das Unterspritzen leichter ertragen. Sollen die Lippen aufgepolstert werden, ist die Betäubung analog einer Zahnbehandlung hilfreich. Besonders die Injektion mit Eigenfett in die Lippen erfordert eine sorgfältige Lokalanästhesie.

Je nach Region und Füllmaterial werden verschiedene Injektionstechniken angewendet. Einzelne Falten werden punktuell, linear oder in „Sandwich“-Technik unterspritzt. Dabei wird die Kanüle entweder mehrmals einzeln eingestochen oder einmal über die gesamte Kanülenlänge. Unter Druck auf den Kolben der Spritze und gleichmäßigem Zurückziehen wird dann das Mittel eingespritzt. Soll gleichzeitig aufgepolstert werden, wird das Mittel in zwei Schichten übereinander gespritzt („Sandwich“-Technik).

Größere Areale z. B. im Wangenbereich werden in „Fächer“-Technik behandelt. Dabei wird die Nadel in ganzer Länge eingeführt und unter Zurückziehen das Präparat implantiert. Kurz bevor die Nadel herausgezogen wird, dreht der Arzt die Nadel um einige Grad, schiebt sie wieder vor und wiederholt die Einspritzung wie vorher. Auf diese Weise kann das Mittel fächerförmig über eine große Fläche verteilt werden.

Alternativ können in „Criss-Cross“-Technik großflächige Wangen- oder Stirngebiete behandelt werden. Mehrmals wird nach dieser Methode die Nadel parallel eingeführt, das Mittel eingespritzt und das Gleiche dann im Winkel von 90° wiederholt. Nachteil dieser Methode sind die zahlreicheren Einstiche, weshalb sie sich nur bedingt eignet.

Neu: Stumpfe oder atraumatische Kanüle

Je nach Region und Füllmaterial werden verschiedene Injektionstechniken angewendet. Einzelne Falten werden punktuell, linear oder in „Sandwich“-Technik unterspritzt. Dabei wird die Kanüle entweder mehrmals einzeln eingestochen oder einmal über die gesamte Kanülenlänge. Unter Druck auf den Kolben der Spritze und gleichmäßigem Zurückziehen wird dann das Mittel eingespritzt. Soll gleichzeitig aufgepolstert werden, wird das Mittel in zwei Schichten übereinander gespritzt („Sandwich“-Technik).

Größere Areale z. B. im Wangenbereich werden in „Fächer“-Technik behandelt. Dabei wird die Nadel in ganzer Länge eingeführt und unter Zurückziehen das Präparat implantiert. Kurz bevor die Nadel herausgezogen wird, dreht der Arzt die Nadel um einige Grad, schiebt sie wieder vor und wiederholt die Einspritzung wie vorher. Auf diese Weise kann das Mittel fächerförmig über eine große Fläche verteilt werden.

Welche Risiken gibt es?

Hyaluronsäure

Auf Hyaluronsäurebehandlung ist nicht mit allergischen Reaktionen zu rechnen. Hautrötungen können auftreten, klingen aber nach kurzer Zeit von selbst wieder ab. Örtliche Gewebeschädigungen, Schmerzen oder Verfärbungen der Injektionsstelle sind extrem selten.

Milchsäure

Für Milchsäure gelten im Wesentlichen die gleichen Risiken wie bei den vorher genannten Auffüllpräparaten Kollagen und Hyaluronsäure. Nicht sichtbare, aber tastbare Knötchen verschwinden innerhalb von einigen Monaten. Milchsäure selbst löst keine Allergien aus. Da die Milchsäure künstlich hergestellt wird, enthalten die Präparate auch keine weiteren Eiweiße, die Allergien verursachen könnten.

Eigenfett

Nach Eigenfettunterspritzungen kann es zu länger andauernden Schwellungen und Hautunebenheiten kommen, wenn das Fett nicht streng unter die Haut (subkutan) gespritzt wurde. Unregelmäßigkeiten können auftreten, da die Kanülen einen größeren Durchmesser haben müssen als für alle anderen Substanzen. Die gereinigten Fettzellen passen nicht durch die feinen Kanülen, wie sie z. B. für Hyaluronsäure oder Kollagen verwendet werden. Deshalb können z. B. auch nicht feinste oberflächliche Lippenfalten mit Eigenfett unterspritzt werden. Wird zu viel Fett unterspritzt, können sich Ölzysten oder Verkalkungen bilden.

Fremdstoffe

Wir wissen noch zu wenig über die Risiken von z.B. Aquafilling®. Kann es wandern? Kann es in die Blutbahn gelangen? Ist das Polyamid toxisch? Wie sieht die behandelte Region nach einigen Jahren aus? Es fehlen bisher experimentell wissenschaftliche Studien und kontrollierte Langzeitbeobahtungen über diesen Filler. 

Nicht resobierbare Implantate

Anders verhält es sich mit festen, nicht resorbierbaren Implantaten. Implantationen von kompakten, soliden Materialien (z. B. SAM®, Softform®) sind in der Regel sicher und komplikationsarm. Dennoch können auch Nebenwirkungen wie Infektionen, Schwellungen, Blutergüsse, Verhärtungen oder Fistelbildungen auftreten. Der Vorteil gegenüber den injizierten Fremdkörpern ist aber, dass im schlimmsten Fall das Implantat meist ohne größere Probleme entfernt werden kann.

Überblick: Risiken der einzelnen Filler

 

Füllmaterial Komplikationen Wahrscheinlichkeit
Aquafilling noch nicht bekannt  
Hyaluronsäure allergische Reaktion 0,1-0,01 %
Milchsäure Knötchen, Verhärtungen 1-10 %
Eigenfett Verformungen, Zysten, Verhärtungen 0,1 %
  Herabhängen des Oberlids (Ptosis) 1-5 %
Kunststoffe chronische Entzündungen, Verhärtungen, Knötchen, Material „wandert“ bis zu 20 %
Implantate Fremdkörperreaktionen 1-2 %

 

Immer wieder taucht die Frage auf, ob man sich durch die Füllmaterialien einem erhöhten Krebsrisiko aussetzt. Hierzu lässt sich sagen, dass bis heute kein zugelassenes Füllmittel bekannt ist, das nachweislich Krebs verursacht.

Was kommt für mich in Frage?

Bei mimischen Falten eignet sich am besten ein Muskelrelaxans, eventuell kann zusätzlich resorbierbares Füllmaterial gespritzt werden. Altersbedingte Falten lassen sich in der Regel gut mit sämtlichen Füllstoffen behandeln, können aber auch mit Implantaten (z. B. im Nasolabialbereich) erfolgreich geglättet werden. Eine Auffrischung der Haut mit Hyaluronsäure ist in fast jedem Alter eine überzeugende und erfolgreiche Methode.

Bei Herpes, Akne oder Autoimmunkrankheiten sollte generell auf eine Behandlung verzichtet werden.

Wie lange hält der Erfolg an?

Die schnelle Resorption vieler Faltenmittel führte zu der Entwicklung von Mischsubstanzen, da die Patienten die kurze Haltbarkeit und die damit verbundenen Kosten beklagten. Es ist sicher wünschenswert ein lang anhaltendes Ergebnis zu haben, aber aus medizinischer Sicht ist es eher ratsam, auf der sicheren Seite zu sein und nicht zuerst auf die Kosten zu achten. Insbesondere jüngeren Patienten ist zu raten, sich für resorbierbare Substanzen oder körpereigenes Material zu entscheiden. Substanzen wie Hyaluronsäure sind sicher und bewährt. Wie sich die Zusätze zu den Produkten Bindemitteln (Polyamid) nach vielen Jahren in der Haut verhalten, ist heute noch nicht vorhersehbar. Ältere Patienten können eher auf diese Substanzen zugreifen. Dies gilt aber nicht für das Muskelrelaxans. Auch jüngere Patienten können sich hiermit behandeln lassen.

Kann die Behandlung wiederholt werden?

Ein großer Vorteil der abbaubaren Substanzen ist, dass die Behandlung nahezu unbegrenzt wiederholt werden kann. Durch den Abbauprozess hat sich möglicherweise neues Kollagen gebildet und für die zweite oder dritte Behandlung wird weniger benötigt. Sollte der Arzt einmal nicht korrekt gespritzt haben, ist dies nicht dramatisch; glücklicherweise baut der Körper die Substanzen ab. Ernsthafte Komplikationen nach Behandlungen mit Kollagen oder Hyaluronsäure sind nach Kenntnis des Autors bisher nicht aufgetreten.

Nach der Behandlung

Nach der Behandlung können auf die unterspritzten Regionen für einige Minuten Kühlkissen aufgelegt werden um Schwellungen und Rötungen so weit wie möglich zu reduzieren. Abschließend wird die Haut gereinigt und die Patienten können nach Hause gehen.

Übersicht: Nach der Behandlung

 

  • Schmerzen: in der Regel keine
  • Medikamente: nicht erforderlich
  • Schwellungen: 1 Tag, bei Eigenfett und Implanteten mehrere
  • Arbeitsfähigkeit: am nächsten Tag
  • Gesellschaftsfähigkeit: am nächsten Tag
  • Sonne: eine Woche meiden
  • Sport: am nächsten Tag
  • Wiederholbar: ja
  • Patientenzufriedenheit: 99 %

 

Auf was Sie achten sollten

 

  • Proffesionalität: Facharzt, der diese Behandlung routinemäßig durchführt
  • Hygiene: Behandlung in Arztpraxis oder Klinik
  • Atmosphäre: keine Drehtürmedizin, ausreichend Zeit für sorgfältige Untersuchung und Beratung

 

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