Hautabschleifung

Die Haut ist nicht nur Spiegelbild der Seele, sondern auch Schutzschild gegen alle negativen Umwelteinflüsse aus Licht, Luft und Wasser. Vorzeitige Alterung, übermäßige Pigmentierung und Fleckenbildung der Haut sind Anzeichen für Hautbelastungen. Wenn sorgfältige Pflege und Schutz der Haut einen frischen Teint nicht mehr gewährleisten, kann mit den verschiedensten Methoden das Erscheinungsbild der Haut verbessert werden. (siehe auch Coblation, Peeling)

Bei überstarker Verhornung der Haut, Aknenarben oder oberflächlichen Pigmentveränderungen eignet sich die Methode der Hautabschleifung (Dermabrasion). Vorraussetzung ist, dass die Haut entzündungsfrei ist, keine Aknepusteln sprießen und die Haut trocken und unverwundet ist. Sie erfolgt mit einem hochtourig drehenden Diamantschleifgerät unter örtlicher Betäubung. Wenn aber große Flächen oder sogar das ganze Gesicht abgeschliffen werden sollten, ist eine Narkose ratsam. Dabei wird die oberste Hautschicht abgetragen, ohne die tieferen Hautschichten mit den kleinsten Blutgefäßen, Schweißdrüsen und Pigmentzellen zu verletzen. Nach der Abschleifung wird eine Creme, ein Gel oder eine spezielle Gaze aufgetragen. Schmerzen können unterschiedlicher Schweregrade auftreten. Wenn z.B. nur die Oberlippenfalten behandelt wurden, sind die Schmerzen in der Regel minimal oder Sie spüren gar nichts. Wurde allerdings das gesamte Gesicht behandelt, können die Schmerzen vorübergehend stark sein, dass Sie Schmerzmittel bekommen.
Der Schorf, der sich dann bildet, blättert nach ca. acht bis zehn Tagen ab und zum Vorschein kommt eine glatte, zart rosa gefärbte Hautoberfläche.
Für mehrere Monate sind Sonneneinstrahlungen strikt zu meiden. Die Sonnencreme, die auch bei bewölktem Himmel aufgetragen werden sollte, muss einen Lichtschutzfaktor von mindestens 10 enthalten. Selbstbräunende Cremes dürfen ebenfalls für diesen Zeitraum nicht verwendet werden.